„Entscheide dich endlich!“ – Feindlichkeit und Unsichtbarmachung gegenüber nicht – monosexuellen Menschen (Bi, Pan, Queer)

21. Oktober 2016
19:00

Am 21.10. halte ich einen Vortrag im Black Pigeon in Dortmund (Scharnhorstr. 50). Das Ganze beginnt um 19.00 Uhr:

„Entscheide dich endlich!“ oder „Bisexuelle gibt es doch gar nicht“ – Die Erfahrung von Feindlichkeit und Unsichtbarkeit ist eine welche viele nicht-monosexuelle Menschen teilen. Nicht-monosexuell sind alle Menschen, die nicht „nur“ ein „Geschlecht“ anziehend finden. Diskriminierung ihnen gegenüber findet nicht allein von Heterosexuellen statt, auch Lesben und Schwule grenzen sie oft aus. Das hat zu Folge das Bi-, Pan- und Queermenschen in vielen Ländern sich häufiger das Leben nehmen, mehr psychische Probleme haben, häufiger sexualisierter Gewalt ausgesetzt sind und auch ärmer sind als Lesben und Schwule.

Der Vortrag setzt sich teilweise aus persönlicher Perspektive mit den gesellschaftlichen Zusammenhängen dahinter auseinander. Dabei werden unter anderem folgende Fragen gestellt. Welche Formen hat die Feindlichkeit- und Unsichtbarmachung von nicht-monosexuellen Menschen? Wie unterscheiden sich die Diskriminierungserfahrungen von nicht-monosexuellen „Frauen“ und „Männern“? Warum ist eigentlich Sex zwischen zwei “Frauen” und einem “Mann” gesellschaftlich viel akzeptierter und präsenter als Sex zwischen einer „Frau“ und zwei „Männern“? Wie hängt Unterdrückung von nicht-monosexuellen Menschen
mit anderen Formen von Herrschaft und Unterdrückung z.B Sexismus, Patriarchat zusammen? Was können wir gegen ihre Diskriminierung tun?

Nach dem Vortrag gegen wird es eine offen Diskussion geben, um sich weiter über das Thema auszutauschen.

Lesung beim Klimacamp

22. August 2016
20:30

LesungKlimacamp

Diesemal lese ich aus meinen Gedichtband beim Klimcamp im Rheinland, am 22.08. um 20.30 Uhr im Veranstaltungszelt des anarchistischen Barrios. Bei der Lesung wird es neben meinen Lyrikband auch Plakate mit Gedichten von mir zu erwerben geben. Einiger dieser Gedicht könnt ihr nur auf meiner Lesung hören beziehungsweise kaufen:

Unsere Welt wandelt sich jeden Tag. Auch wenn die Mauer des Bestehenden uneinreißbar scheinen, so zeigen sich doch Risse. Manchmal klein, manchmal größer. Um diese Brüche und Umbrüche in unserer Welt geht es. Twark Main wird aus seinem ersten Gedichtband „Umbrüche“ und anderen teils unveröffentlichten Texten lesen.

Lesung in Duisburg

7. Juli 2016
19:00

LesungDuisburg

Meine nächste Lesung (diesmal in Duisburg) steht an. Los geht es am 07.07. um 19.00 Uhr im Syntopia in Duisburg. Bei der Lesung wird es neben meinen Lyrikband auch Plakate mit Gedichten von mir zu erwerben geben. Einiger dieser Gedicht könnt ihr nur auf meiner Lesung hören beziehungsweise kaufen:

Unsere Welt wandelt sich jeden Tag. Auch wenn die Mauer des Bestehenden uneinreißbar scheinen, so zeigen sich doch Risse. Manchmal klein, manchmal größer. Um diese Brüche und Umbrüche in unserer Welt geht es. Twark Main wird aus seinem ersten Gedichtband „Umbrüche“ und anderen teils unveröffentlichten Texten lesen.

Über Twark Main:

Twark Main ist ein anarchistischer Wortkünstler, der nicht mit dem weniger bekannten Schriftsteller Mark Twain verwechselt werden möchte. Er benutzt das Pronomen „er“, es ist ihm aber egal wie er genannt wird, hauptsache die Leute tun was gegen Geschlechternormen.

Twark Main lebt da, wo früher der Kohlestaub vom Himmel fiel und hoffentlich bald die Revolution ausbricht.

Brexit

Es sind beängstigende Zeiten

Europa oder Großbritannien

Blut klebt an beiden

Nationalist*innen gegen Nationalist*innen

 

Was wird passieren?

Stürmische Winde durchziehen die Lüfte

In 10, in 20 Jahren in welcher Katastrophe sind wir dann?

Die alten Krater…

Die neuen Leichen…

Der Ozean wird kommen…

Europa, war, ist, bleibt Mord

Großbritannien, war, ist, bleibt Mord

Deutschland, war, ist bleibt Mord

Bis der letzte Kopf eingeschlagen ist…

 

Ich weine…

Mein Herz bleibt schwarz

Aber ich hab Angst vor den Glauben an die Alternativlosigkeit

Revolution ist der Atemhauch einer fernen Hoffnung

Aber sie muss jetzt die Staaten zerreißen

Wer wird neben mir stehen in der Hölle auf die wir zu marschieren?

Premierenlesung aus meinem ersten Gedichtband

23. Juni 2016
19:00

Dortmundpremiere

Unsere Welt wandelt sich jeden Tag. Auch wenn die Mauer des Bestehenden uneinreißbar scheinen, so zeigen sich doch Risse. Manchmal klein, manchmal größer. Um diese Brüche und Umbrüche in unserer Welt geht es. Twark Main wird aus seinem ersten Gedichtband „Umbrüche“ und anderen teils unveröffentlichten Texten lesen. Die Premierenlesung findet am 23.06 um 19.00 im Black Pigeon in Dortmund statt.

Über Twark Main:

Twark Main ist ein anarchistischer Wortkünstler, der nicht mit dem weniger bekannten Schriftsteller Mark Twain verwechselt werden möchte. Er benutzt das Pronomen „er“, es ist ihm aber egal wie er genannt wird, hauptsache die Leute tun was gegen Geschlechternormen.

Twark Main lebt da, wo früher der Kohlestaub vom Himmel fiel und hoffentlich bald die Revolution ausbricht.

Sehnsucht

Tränen in den Augen

Nachts im Bett

Ich will etwas anderes fühlen als mich, als die Kälte der Welt

Das Unaussprechliche, das in mir brennt.

Schreien vor Einsamkeit.

In den Schmerz des Verliebtseins fallen, weiter kriechen

Die Kontrolle über die Tastatur verlieren

Sie zurück erkämpfen

Was willst du?

Was will ich? Vielleicht dich?

Weiblichkeit und Männlichkeit abstoßend finden

Unterwerfung und Beherrschung zerstören wollen

Ich mag Menschen, die mehreren Menschen lieben, gern auch gleichzeitig

Ich mag „Frauen“, die mit mehr als einen „Mann“ schlafen wollen

Ich mag „Männer“, die nicht nur auf „Frauen“ oder „Männer“ stehen

Wer bin ich?

Manchmal verliere ich mich

Aber heute kämpfe ich

Aber heute entscheide ich ich zu bleiben,

weil ich die Sehnsucht nicht verlieren will.

Leidenschaft

Einsame Freundin, die mein Herz zum zerplatzen bringt

wenn ich die Welt ausatme und in mich aufsauge

Lass uns gemeinsam durch die Mauern diese Welt brechen, die Ketten sprengen

Gegen den Tod, Gegen die Zeit, Gegen die kalte Logik

Um Ewigkeit zu sein im Augenblick.

 

Ein endloser Sommer des Brennens für sich selbst, für andere

Das Gefühl unbesiegbar zu sein – wie ein Tanz ins Jenseits von Tag und Nacht

Gitarrensaiten, die mich zum fliegen bringen.

Ich schreie, ich brülle weil ich lebe.

Leben bis zur Erschöpfung

Lieben bis in den Wahnsinn

Lachen bis zur Atemlosigkeit

Sein oder Konsumieren ist die Frage

Stumpfe Kälte oder hitziges Ich?

Untergang

Es es ist Zeit zu tanzen auf der Katastrophe

Während das Blut kochend Hoffnung schafft

Der Augenblick ist eine Waffe

Der Moment die einzige Sicherheit

Zorn der Mauern zum Einsturz bringt

Jeden Morgen raus auf die Straße

Jede Zeile ein Anschlag gegen das System

Den Verstand zum Messer machen

Die eigenen Gefühle explodieren lassen

Der Eisberg naht!

Zeit das Schiff außer Kontrolle zu bringen!

Landesverrat

Jeden Morgen mit einem Lächeln auf dem Gesicht verrate ich dich
damit mit ich mich weiter ansehen kann, wenn ich den Spiegel betrachte

Deine Fahnen wehen überall, deinen Namen rufen viele
doch ich bleibe ich…

Lager, Massenmord, Schützengraben
vieles ist jetzt outgesourct

Der Hass brennt weiter nieder was dir nicht passen mag
das Volk gegen Menschen

Hier nennt mensch dich Deutschland, woanders…
für mich sind alle Staaten ein Verbrechen

Mein Herz schlägt noch – ich lache mehr
Meine Augen sehen noch – ich weine mehr

Völlig losgelöst von dir…
Höre ich auf mich zu verraten